Ascorbinsäure Allergie

Ascorbinsäure Allergie – was ist das genau?

Wie in allen Bereichen des Lebens gibt es auch bei den gesunden Lebensmitteln Unverträglich- keiten, sogenannte Allergien.

Diese äußern sich im Körper auf ganz unterschiedliche Art und Weise und können nicht nur durch ein Jucken oder Brennen sehr unangenehm, sondern teilweise auch lebensgefährlich werden.

Gibt es also auch eine Allergie gegen Ascorbinsäure oder Vitamin C, wie äußert sich diese und kann man dagegen etwas tun? Diesen Fragen sind wir für dich auf den Grund gegangen.

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Ist eine Allergie gegen Vitamin C und Ascorbinsäure das Gleiche?


Grundsätzlich besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen dem natürlichen, in Früchten und anderen Lebensmitteln vorkommenden Vitamin C und der künstlich hergestellten Ascorbinsäure. Denn während das natürliche Vitamin C ein ganzes und komplettes Vitamin ist, fehlen der Ascorbinsäure einige wichtige Bestandteile dessen.

Beim Thema Allergie wird jedoch von Hautärzten nicht unterschieden, da der Allergie auslösende Stoff, die sogenannte Chlorogensäure sowohl ganz natürlich in Obst und sogar Kaffee vorkommen kann, aber auch Bestandteil der Ascorbinsäure ist.

Wie macht sich eine Allergie bemerkbar?

Wer gegen Ascorbinsäure allergisch ist, hat oft eine sogenannte Kontaktallergie, die sich bei jedem etwas anders und vor allem unterschiedlich stark ausgeprägt äußert.

Während die einen eher mit Rötungen und Juckreiz auf der Haut zu kämpfen haben und eine bestehende Neurodermitis sich vielleicht durch den Kontakt mit Ascorbinsäure oder Vitamin C verschlimmert, leiden andere eher an Symptomen im Hals und Rachenraum.

Diese Menschen klagen oft über spröde Lippen oder ein pelziges Gefühl auf der Zunge, einige leiden sogar unter Juckreiz im Rachen.

In der Regel gehen diese Symptome ohne große Probleme von allein wieder zurück, allerdings kann es einige Tage dauern, bis man wieder beschwerdefrei ist.

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Wie kann ich feststellen, ob bei mir eine Allergie gegen Ascorbinsäure vorliegt?

In den meisten Fällen müssen die Betroffenen sich nicht testen lassen, ob sie überhaupt eine Allergie haben, oft geht es darum festzustellen welcher Wirkstoff oder welches Lebensmittel die störenden Symptome auslöst.

Meist sondiert der Arzt bereits vor und fragt gezielt nach, beim Genuss welcher Lebensmittel, es zu einer allergischen Reaktion gekommen sein könnte.

Nachdem nun meist einige wenige Stoffe übrig sind, klebt der Arzt mehrere Pflaster mit den pozentiell verantwortlichen Wirkstoffen auf die Haut und wartet eine Rötung oder Juckreiz ab. Tritt dieses auf, gilt die Allergie als gesichert.

Wer im übrigen wegen einem Allergietest nicht zum Arzt gehen möchte, kann dies bequem auch zu Hause machen. Ich habe persönlich mit dem Test von CeraScreen (Amazon-Link) gute Erfahrungen gemacht. Die Allergie Tests gibt es dort in verschiedenen Varianten und Versionen.

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Wie kann ich Reaktionen bei einer Allergie auf Ascorbinsäure vermeiden?

Da gibt es leider nur eine Lösung: Du musst auf Lebensmittel mit Vitamin C und / oder Ascorbinsäure verzichten. Allerdings kommt es bei einer Allergie gegen Ascorbinsäure und Vitamin C oft auf die Menge an.

So werden meist Zitrusfrüchte wie Orange oder Grapefruit, aber auch Zitronen aufgrund des hohen Vitamin C Gehaltes nicht vertragen, Brokkoli oder Rosenkohl hingegen schon.


Der Körper braucht Vitamin C und kann dieses nicht selbst herstellen, daher ist es wichtig Lebensmittel zu probieren und auf den Tag verteilt in kleinen Mengen zu genießen, die wenig Vitamin C enthalten. Taste dich langsam heran und schau, wie viel Ascorbinsäure oder Vitamin C du bei einer Mahlzeit verträgst.

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