Mandarinen & Clementinen in der Schwangerschaft?

Darf man in der Schwangerschaft Mandarinen und Clementinen essen?

Mandarinen und Clementinen sind tolle Vitamin-C-Lieferanten. Darüber hinaus enthalten sie verschiedene weitere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Nicht zu vergessen ist der Anteil an Beta-Karotin, einer Vorstufe von Vitamin A.

Aufgrund des säuerlichen Geschmacks, den viele schwangere Frauen lieben,und der kleinen, kompakten Form drängen sich diese Früchte als Snacks direkt auf. Da sie zu den Zitrusfrüchten gehören, stellt sich jedoch die Frage, ob sie sich für die Schwangerschaft eignen.

Mandarinen und Clementinen – lecker und gesund

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mandarine und Clementine? Rein äußerlich ist zwischen den beiden Früchten kaum ein Unterschied festzustellen, weshalb sie oft verwechselt werden.

Die Clementine ist etwas kleiner als die Mandarine. Die Mandarine hat ihren Ursprung in China und wird dort seit mehr als 3.000 Jahren angeboten. Die Clementine ist eine Zuchtform, die durch eine Kreuzung von Mandarine und Bitterorange entstanden ist. Der Vorteil der Clementine gegenüber der Mandarine ist der geringere Anteil an Kernen.

Die Mandarine ist im Geschmack etwas herber, aber intensiver. Bei beiden Früchten bestehen keine Bedenken bei einem Genuss während der Schwangerschaft.

Sind Mandarine und Clementine für die Schwangerschaft gut ?

Mandarine und Clementine sind aufgrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe gut für die Schwangerschaft geeignet. Die Früchte versorgen die werdende Mutter und das Baby mit allem, was für ein gesundes Leben wichtig ist.

Vitamin C ist der wichtigste Wirkstoff in Mandarine und Clementine. Das Vitamin stärkt das Immunsystem, schützt vor freien Radikalen und fördert die Zellteilung.

Darüber hinaus sind in diesen Zitrusfrüchten noch weitere gesunde Stoffe enthalten, darunter Ballaststoffe, die für eine gesunde Verdauung sorgen. Verschiedene Spurenelemente wie Eisen und Magnesium sind, so wie bei allen Zitrusfrüchten, ebenfalls enthalten.

Die Mandarine und die Clementine sind reich an Kohlenhydraten in Form von Fruchtzucker. In diesen Früchten ist mehr Fruchtzucker als in ihren größeren Verwandten enthalten, weshalb sie die süßesten Zitrusfrüchte darstellen.

Was während der Schwangerschaft zu beachten ist

Schwangere können Mandarinen und Clementinen im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchten zumeist ohne Reue genießen. Anders als die Grapefruit oder der Grapefruitsaft beeinträchtigen Mandarine und Clementine nicht die Wirkung von verschiedenen Medikamenten.

Allerdings sollten stillende Mütter diese Früchte in Maßen zu sich nehmen, da sie, so wie alle Zitrusfrüchte, zum Wundsein am Po beim gestillten Baby führen können. Dieses Problem ist bei Mandarine und Clementine jedoch geringer als bei anderen Zitrusfrüchten.

Eine Übersäuerung des Körpers durch Mandarine oder Clementine ist so gut wie ausgeschlossen. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann jedoch zusätzlich zum Verzehr von Mandarinen oder Clementinen täglich mindestens 2 Liter Wasser trinken, um die Säure aus dem Körper zu spülen.

Da Mandarinen und Clementinen reich an ätherischen Ölen sind, können sie gegen Übelkeit in der Schwangerschaft helfen.



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