Fructose-Gehalt einer Grapefruit

Fructose ist eine andere Bezeichnung für Fruchtzucker und jede Frucht, auch eine Grapefruit, enthält Fructose. Gerade in den letzten Jahren waren Low-Carb-Diäten sehr populär, bei welchen auch jegliche Früchte verboten waren, da diese ja Fruchtzucker enthalten würden.

Übersehen wurde hier jedoch, dass es sich bei Fructose um eine gesunde Art von Zucker handelt, der nicht mit dem weißen Haushaltszucker zu vergleichen ist. Dennoch müssen Menschen mit einer Fructose-Intoleranz aufpassen.

Wie viel Fructose in Grapefruits enthalten ist, und ob diese gesund oder ungesund ist, damit wollen wir uns in diesem Artikel näher beschäftigen.

Wie viel Fructose enthält eine Grapefruit?

100 Gramm Grapefruit haben einen Fructosegehalt von 2,10 Gramm. Der Glucosegehalt in der selben Menge Frucht liegt bei 2,3 Gramm. Das errechnete Verhältnis von Fructose und Glucose liegt bei 1,13 was als optimal angesehen werden kann.

Vor allem für Menschen mit einer sogenannten Fructose-Intoleranz spielt dies eine wichtige Rolle.

Ist Grapefruit bei einer Fructose-Intolanz erlaubt?

Generell sind Grapefruits bei einer Fructose-Intoleranz erlaubt, da hier das Verhältnis von Fructose und Glucose bei 1,13 liegt und somit optimal ausgeglichen ist. Meist kommt es bei einer Fructose-Intoleranz nur zu Problemen, wenn einer der enthaltenen Zuckerarten überwiegt.

Sind die Zuckerarten im Obst oder auch Gemüse aber ausbalanciert, so kommt es kaum zu Verdauungsproblemen.

Wer in seiner täglichen Ernährung au Zucker verzichtet und ganz bewusst keine Fertigprodukte mehr verwendet, der wird plötzlich auch weniger an einer Fructose-Intoleranz leiden.

Andere Zitrusfrüchte bei Problemen mit Fructose

Die meisten Menschen mit Fructoseintoleranz haben mit Grapefruits oder auch Pampelmusen kaum Probleme oder Beschwerden. Es kann jedoch sein, dass dein Magen auf Grapefruits reagiert.

Das muss jedoch nicht bedeuten, dass du auf sämtliche Obstsorten verzichten musst. Meist werden andere Obstsorten ganz hervorragend vertragen. Am besten sprichst du mit deinem Hausarzt oder du experimentierst selbst mittels Ausschlussdiät.

Sämtliche Beeren gelten ebenfalls als sehr zuckerarm. Egal ob Erdbeeren, Brombeeren oder Himbeeren, in der Regel kannst du auch mit einer Fructoseintoleranz bei diesen Früchten bedenkenlos zugreifen.

Auch Wassermelonen haben wenig Fructose und auch Pfirsiche und Marillen sind zwar süß, haben aber einen ausbalancierten Gehalt an Fructose und Glucose.

Eine Faustregel besagt, dass wer Äpfel und Birnen schlecht verträgt, mit Bananen und Avocados meist gut zurecht kommt. Du musst also wirklich probieren und experimentieren und auf deinen Körper hören.

Grapefruits aber zählen zu den Früchten, die von den meisten gut vertragen werden.



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